Mit großer Freude wurde am 06.12.2025 unser neu gebauter Pumptrack eingeweiht. Dieses Projekt war ein bedeutender Schritt für unsere Gemeinde. Die Gemeindevertretung hat sich über Jahre hinweg dafür eingesetzt, insbesondere für Kinder und Jugendliche attraktive Freizeitmöglichkeiten zu schaffen. Der Pumptrack wurde von vielen positiv aufgenommen und bietet seit seiner Eröffnung einen wichtigen Treffpunkt für Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft.
Umso erschütternder ist es, dass diese Anlage nun durch Graffiti beschmiert wurde. Was als Ort der Freude und Aktivität gedacht war, ist mutwillig beschädigt worden. Dieses Verhalten ist nicht nur respektlos gegenüber der Arbeit und dem Engagement vieler Beteiligter, sondern auch unfair gegenüber allen Bürgerinnen und Bürgern, die dieses Angebot nutzen und schätzen.
Als Bürgermeisterin macht mich dieser Vorfall besonders traurig. Es ist enttäuschend zu sehen, wie ein Projekt, für das sich so viele Menschen mit Herzblut eingesetzt haben, auf diese Weise beschädigt wird. Gerade weil wir als Gemeinde so viel Zeit, Mühe und auch finanzielle Mittel investiert haben, trifft uns ein solches Ereignis umso mehr.
Der Bau des Pumptracks war mit erheblichen Kosten für die Kommune verbunden. Diese Investition wurde bewusst getätigt, um die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Wenn solche Projekte durch Vandalismus beschädigt werden, trifft das letztlich uns alle.
Leider ist dies kein Einzelfall. Immer wieder kommt es in Neverin zu mutwilligen Zerstörungen – sei es durch beschädigte Bänke oder andere öffentliche Einrichtungen. Es ist kaum nachvollziehbar, warum Dinge zerstört werden, für die sich andere über Jahre hinweg eingesetzt haben.
Dieses Geschehen sollte uns alle zum Nachdenken bringen. Eine Gemeinde lebt vom Miteinander, vom Respekt und vom Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen. Öffentliche Anlagen gehören uns allen – und damit trägt auch jeder eine Verantwortung für ihren Erhalt.
Ich appellieren daher an alle: Achten Sie aufeinander, sprechen Sie Fehlverhalten an und setzen Sie sich gemeinsam für den Schutz unserer Gemeinde ein. Nur so können wir sicherstellen, dass solche Orte auch in Zukunft bestehen bleiben und von allen genutzt werden können.
Karoline Koreng
Bürgermeisterin